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Zusammenfassung des Besuchs bei der DASA in Dortmund
Schwerpunkt: Kommunikationsworkshop
Am 11.02.26 besuchten wir die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Die DASA ist eine interaktive Ausstellung, die sich mit der Arbeitswelt, ihren Veränderungen sowie den Anforderungen an Menschen in verschiedenen Berufen beschäftigt. Ziel unseres Besuchs war die Teilnahme an einem Kommunikationsworkshop, bei dem wir unsere Fähigkeiten im Bereich Kommunikation und Teamarbeit vertiefen sollten.
Der Kommunikationsworkshop
Der Schwerpunkt unseres Besuchs lag auf dem Kommunikationsworkshop. Dieser beschäftigte sich mit der Frage, wie Kommunikation im Berufsalltag funktioniert und welche Faktoren für eine gelungene Verständigung wichtig sind.
Zu Beginn wurden wir gefragt, was wir mit Kommunikation im Bezug auf Dienstleistungen verbinden. Dabei wurde deutlich, dass Kommunikation nicht nur aus gesprochenen Worten besteht, sondern auch Körpersprache, Mimik, Gestik und Tonfall eine wichtige Rolle spielen. Besonders spannend war die Erkenntnis, dass Missverständnisse häufig entstehen, wenn Erzähler und Zuhörer einer Botschaft unterschiedliche Erwartungen oder Interpretationen haben.
Im weiteren Verlauf führten wir verschiedene praktische Übungen durch
- Teamaufgaben, bei denen wir nur durch genaue Absprachen ein gemeinsames Ziel erreichen konnten
- Rollenspiele, in denen typische Kommunikationssituationen aus dem Berufsalltag nachgestellt wurden
- Übungen zur nonverbalen Kommunikation, bei denen wir Informationen ohne Worte vermitteln mussten
- Beispiele zum interaktiven Lernen waren die Konflikttreppe und das Rollenspiel ,,Wer kommt wie weit?“
Die Konflikttreppe
Dabei handelt es sich um ein Stufenmodell, das zeigt, wie sich Konflikte schrittweise lösen lassen – von einer einfachen Meinungsverschiedenheit bis hin zu einer sinnvollen Lösung.
Die Aufgabe bestand darin, einen Konflikt im Einzelhandel zu lösen, bei dem der Käufer eines T-Shirts dieses wieder umtauschen möchte. Allerdings hat er seinen Kassenzettel nicht mehr und es sollte eine Lösung gefunden werden, wie sowohl der Käufer als auch der Verkäufer zufrieden gestellt werden können.
Darstellung der Eskalationsstufen
- Auf den unteren Stufen wurde das Problem erklärt, welches der Käufer hat.
- Auf mittleren Stufen kam es zu ersten Problemerkenntnissen und Lösungsansätzen.
- Auf höheren Stufen wurde eine sinnvolle Lösung für beide Parteien gesucht und gefunden.

Fazit
Das Rollenspiel zur Konflikttreppe war sehr anschaulich und lehrreich, weil wir nicht nur theoretisch über Konflikte gesprochen haben, sondern sie selbst darstellen und lösen konnten. Dadurch wurde verständlich, wie wichtig respektvolle Kommunikation und rechtzeitige Klärung von Missverständnissen im Berufsalltag sind.
,,Wer kommt wie weit?“
Das Rollenspiel „Wer kommt wie weit?“ war eine eindrucksvolle Übung im Kommunikationsworkshop, die sich mit Chancengleichheit, Vorurteilen und gesellschaftlichen Voraussetzungen beschäftigte.
Ziel des Rollenspiels:
Das Ziel der Übung war es, zu verdeutlichen, dass Menschen sehr unterschiedliche Startbedingungen im Leben haben. Dabei ging es weniger um persönliche Leistung, sondern um äußere Faktoren wie Herkunft, Bildung, finanzielle Situation oder gesellschaftliche Akzeptanz.
Ablauf
Jede Person erhielt zu Beginn eine Rollenkarte. Auf dieser stand eine fiktive Identität, zum Beispiel:
- eine alleinerziehende Mutter mit geringem Einkommen
- ein Jugendlicher aus einer wohlhabenden Familie
- eine Person mit Migrationsgeschichte
- ein Mensch mit körperlicher Einschränkung
- ein erfolgreicher Unternehmer
Die Teilnehmenden stellten sich nebeneinander in einer Reihe auf. Anschließend wurden verschiedene Aussagen vorgelesen, etwa:
- „Ich habe keine finanziellen Sorgen.“
- „Ich werde aufgrund meines Aussehens nicht diskriminiert.“
- „Meine Familie konnte mich in meiner Ausbildung unterstützen.“
- „Ich fühle mich in meinem Wohnumfeld sicher.“
Immer wenn eine Aussage auf die eigene Rolle zutraf, durfte man einen Schritt nach vorne gehen. Traf sie nicht zu, blieb man stehen.
Wirkung der Übung
Mit jeder Aussage entstand ein immer größerer Abstand zwischen den Teilnehmenden. Manche standen am Ende weit vorne, andere waren deutlich zurückgeblieben. Besonders eindrucksvoll war, dass sich dieser Abstand nicht durch eigenes Verhalten im Spiel ergab, sondern allein durch die zugewiesene Rolle.
Erkenntnisse
Das Rollenspiel machte deutlich, dass nicht alle Menschen die gleichen Chancen haben und dass soziale Ungleichheit oft unsichtbar bleibt. Es zeigte auch, wie schnell man andere bewertet, ohne deren Hintergrund zu kennen.
Die Übung förderte Empathie und regte zum Nachdenken über Fairness, Gerechtigkeit und Verantwortung in Schule, Ausbildung und Beruf an. Insgesamt war „Wer kommt wie weit?“ eine sehr nachdenkliche Erfahrung, die lange im Gedächtnis bleibt.
++Erkenntnisse und Fazit des Besuchs++
Der Workshop zeigte uns, dass gute Kommunikation eine der wichtigsten Fähigkeiten im Berufsleben ist. Sie trägt nicht nur zum Erfolg von Projekten bei, sondern beeinflusst auch das Arbeitsklima und die Zusammenarbeit im Team. Besonders wichtig sind dabei:
- aktives Zuhören
- klare und verständliche Ausdrucksweise
- respektvoller Umgang
- Bewusstsein für nonverbale Signale
Insgesamt war der Besuch der DASA sehr informativ und abwechslungsreich. Durch die Mischung aus Theorie und praktischen Übungen konnten wir viel Neues lernen und unsere eigenen Kommunikationsfähigkeiten reflektieren.