Berufsschule: Holztechnik
Im Bereich der Holztechnik werden die Schülerinnen und Schüler der
verschiedenen Bildungsgänge der WGBK in der hauseigenen Holzwerkstatt
durch praktisches Arbeiten an den Werkstoff Holz mit seinen besonderen
Eigenschaften herangeführt, um handwerkliches Geschick zu fördern und
ein Gefühl für Zusammenhänge zwischen Form, Material und Konstruktion
zu entwickeln.
In der Abteilung Holztechnik erfolgt aber auch in enger Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben die Ausbildung in den Holzberufen (Tischler und Holzmechaniker).
Der theoretische Ausbildungsanteil hat zum Ziel:
- eine Berufsfähigkeit zu vermitteln, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Arbeit verbindet
- eine berufliche Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt und Gesellschaft auch im Hinblick auf das Zusammenwachsen Europas zu entwickeln
- eine Bereitschaft zur beruflichen Fort- und Weiterbildung zu wecken
- die Fähigkeit und Bereitschaft zu fördern, bei der individuellen Lebensgestaltung und im öffentlichen Leben verantwortungsbewußt zu handeln
Der größte Anteil der Auszubildenden erlernen den Beruf des Tischlers. Im Tischlerhandwerk handelt es sich bei der Berufstätigkeit und Berufsausbildung überwiegend um produktorientierte Arbeitsaufgaben mit der Besonderheit, dass sowohl beim Planen als auch beim Fertigen und Montieren sowie gleichfalls auch beim Prüfen und Beurteilen ästhetische Aspekte der Formgebung und Gestaltung zu berücksichtigen sind.
Die Lerngebiete des Unterrichtes bilden daher konkrete berufliche Handlungsfelder, die ein ganzheitliches, produktorientiertes Lernen eröffnen, das in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben und der überbetrieblichen Ausbildungswerkstatt erfolgt.
Der Unterricht umfasst im berufsbezogenen Bereich die Fächer Entwicklungs- und Planungsprozesse, Montage/Service und Fremdsprachliche Kommunikation.
Nicht nur in den Lernfeldern sondern auch im Wahl- bzw. Differenzierungsbereich erfolgt die Auseinandersetzung mit den „Neuen Technologien“, EDV, CNC, CAD und CAM, die im Rahmen der neuen Richtlinien 2006 fester Bestandteil der schulischen Ausbildung geworden sind.
Hier liegt der Schwerpunkt im Erlernen der prinzipiellen Arbeitsweise computergesteuerter Maschinen. Die strukturellen und funktionellen Prinzipien (Prozess- und Systemzusammenhänge) sollen erkannt und strukturiertes Problemlösen soll angewendet werden.
An der schuleigenen CNC-Fräsmaschine werden die in den entsprechenden Lernfeldern erarbeiteten Aufgaben praktisch umgesetzt.
Kontakt:
- Herr Sommerkorn: sommerkorn@wg-bo.de




